Bei unserem Eintreffen zeigte sich das volle Ausmaß der Brandtragödie. Eine große Holzvoliere, die zur Unterbringung von Zuchttauben diente, stand in Vollbrand. Ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Nachbarobjekt sowie auf das dahinterliegende Waldstück stand unmittelbar bevor.
Die ersten Maßnahmen konzentrierten sich auf die Eindämmung der Brandausbreitung. Diese wurden über den Garten mit zwei C-Rohre vorgenommen. Im Inneren des Objekts befand sich ein rund 600 Liter fassender Öltank, der laut Auskunft zu etwa drei Viertel gefüllt war. Dieser wurde umgehend gekühlt. Zusätzlich wurde auf der Rückseite über das Nachbargrundstück mit einem weiteren C-Rohr eine Brandbekämpfung durchgeführt.
Nach erfolgreichem Löschen des Brandes folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten sowie die Kontrolle des Brandobjekts mittels Wärmebildkamera, um verbliebene Glutnester auszuschließen. Aufgrund der Minusgrade an diesem Tag wurde abschließend die Gemeinde verständigt, da durch die Löscharbeiten eine erhebliche Glatteisgefahr bestand.
Danke an die beteiligten Feuerwehren: FF Wittau, FF Oberhausen, FF Raasdorf, FF Franzensdorf, mit rund 50 Mann*innen Mannschaftsstärke.