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09.04.2010 – Großschadensübung des UAS Groß-Enzersdorf |
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Bericht: |
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„BAZ-Mistelbach meldet Busunglück“ Glücklicherweise war diese Meldung
auf den Displays unserer Handys nur eine Übungsannahme. Aber doch kann so ein Szenario
täglich Realität werden. Gemeldet wurde ein Zusammenstoß
eines mit 14 Jugendlichen besetzten Schulbusses mit zwei Pkw‘s und einem mit
Schadstoff beladenem Klein-LKW. Die Aufgaben für die Feuerwehr und
Rettungsdienste waren dabei äußerst vielfältig. Vorrangig galt es, die 19
Verletzten zu retten und entsprechend zu versorgen. Die weiteren Tätigkeiten bestanden
u.a. im Sperren der Straße und Bekämpfen der unmittelbaren Gefahr durch das auslaufende
„Benzaldehyd“. Die Fässer mussten dazu abgedichtet werden. Nach Einbruch der Dunkelheit
musste für ausreichende Beleuchtung gesorgt und eine im Schock davon gelaufene
Person gesucht werden. Zum Abschluss wurden die
beteiligten Fahrzeuge geborgen. Insgesamt
nahmen an dieser Übung des Unterabschnittes Groß-Enzersdorf 111 Männer und Frauen der Feuerwehren Franzensdorf,
Groß-Enzersdorf, Mühlleiten, Oberhausen, Probstdorf, Rutzendorf, Schönau/D.
und Wittau mit 17 Fahrzeugen teil. Von den
Rettungsdiensten waren 21 Männer und
Frauen mit 7 Fahrzeugen vom Roten Kreuz Groß-Enzersdorf, sowie 5 Mann mit zwei Fahrzeugen von den Johannitern
Orth/Donau beschäftigt. 19
Figuranten haben
bei widrigen Wetterbedingungen mit ganzem Körpereinsatz mitgemacht. Großen Dank an alle, die maßgeblich zum Gelingen der Übung beigetragen
haben! Insbesondere an das Schminkteam des Roten Kreuzes und OFM Daniel Klement für die Ausarbeitung des Szenarios. Text: HBI Christian Lamminger
Diverse Presseberichte Klick auf das jeweilige Logo um den Pressebericht zu lesen.
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Fotos: |
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„Making of“
(Eine Übung wird vorbereitet …) |
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Das Schminkteam des Roten Kreuzes
bei der Arbeit. |
Begonnen wird mit einer Lage Kitt. |
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Nach dem Modellieren kommt
Theaterblut darauf. |
Die „Wunden“ sehen erschreckend
echt aus. |
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Hier wird eine Brustkorböffnung
... |
... mit verletzter Lunge
vorbereitet. |
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Sieht zwar ein wenig unspektakulär
aus, wenn diese Verletzung jedoch
fertig ist, kann sie sogar schäumende
Blutbläschen erzeugen. |
Eine tiefe Wunde am Knie ist auch
kein Problem. |
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Ein Einblick ... |
... in die Hexenküche. |
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Und hier die Nächste: |
Eine Schürfwunde wie aus dem
Bilderbuch. |
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Noch ein bisschen „Blut“ darauf:
Fertig! |
Eine Mitarbeiterin des Roten
Kreuzes möchte einmal die andere Seite eines
Einsatzes kennen lernen. |
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Hier die gesamte Truppe nach der
„Maske“. |
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Das Übungsgelände wird vorbereitet … |
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Einen Schulbus ... |
... künstlich … |
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... in eine Unfallposition zu
bringen, … |
... ist nicht so einfach. |
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Doch mit vereinten Kräften, ist es
dann doch möglich. |
Das erste Bild aus einer
ungewöhnlichen Perspektive. |
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Die sogenannten Figuranten
(Darsteller der Unfallopfer) ... |
... nehmen ihre ungemütlichen
Plätze ein. |
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Erschreckend echt und hoffentlich
nie Wirklichkeit. |
Auch der „Fahrer“ des Busses hat seine Position eingenommen. |
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Die in den Unfall verwickelten
PKW’s ... |
... werden ebenfalls mit
„Unfallopfern“ besetzt. |
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Und
auch die Mitarbeiterin des Roten Kreuzes hat
ihren Platz gefunden. |
Die Lenkerin dieses Klein-LKW‘s der Fässer mit „Benzaldehyd“
geladen hatte, war ebenfalls in den Unfall
verwickelt. |
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Fertig! Das Unfallszenario ist aufgebaut. |
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19.00
Uhr die Übung beginnt … |
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Die Übungsbeobachter kontrollieren
die Zeit. |
Die Feuerwehr Groß-Enzersdorf ist
als erste vor Ort. |
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Der Einsatzleiter der Feuerwehr … (erkennbar
am gelben Helm und gelben Signalkoller) |
… muss innerhalb kürzester Zeit die Lage erkunden,
beurteilen … |
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... und seine Entscheidungen
treffen. |
Die laut Alarmplan verständigten Wehren eilen herbei. |
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Das Rote Kreuz Groß-Enzersdorf
trifft fast zeitgleich ein. |
Ein TLF (Tanklöschfahrzeug) geht
in Stellung und baut einen Brandschutz zur
Sicherung der Fahrzeuginsassen auf. |
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Auch die Johanniter aus Orth/Donau haben die Einsatzstelle erreicht. |
Nach der Bergung der ersten
Unfallopfer, … |
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... errichten die Helfer der
Rettungsdienste, … |
... einen so genannten Triageplatz
zwecks Patientenselektion. |
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Nach und nach ... |
... werden die Opfer aus den
Unfallfahrzeugen geborgen. |
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Die Lenkerin des Klein-LKW‘s ... |
... wird von einem Atemschutztrupp
aus dem Gefahrenbereich gebracht. |
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Mit einem Schaummittel ... |
... wird das Benzaldehyd gebunden. |
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Es beginnt zu dämmern. |
Dieser Umstand wirkt sich
naturgemäß … |
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... sehr erschwerend … |
... bei den weiteren
Bergemaßnahmen aus. |
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Einsatzleiter BM Karl Mrak steht
unter Dauerstress. |
Im umgestürzten Bus ist die
Fortbewegung durch die „verkehrte Welt“ fast
nicht möglich. (Stellen Sie sich einmal das
Innere eines Busses vor, der auf der Seite liegt: Sie
müssen quasi auf den Außenkanten der Sitze balancieren.) |
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Die Bergung eines Opfers musste
per Kran, ... |
... unter Zuhilfenahme einer
Rettungswanne, über eine nach oben liegende Türe
erfolgen. |
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AS Kdt. BR Leo Brandstetter im
Gespräch mit dem Einsatzleiter, ... |
... sowie dem federführenden
Übungsausarbeiter OFM Daniel Klement. |
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Als
nächstes folgte die Bergung … |
... des tonnenschweren
Schulbusses. |
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Dabei kamen Hebekissen ... |
... zum Einsatz. |
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Mittels Seilwinde konnte das
Fahrzeug … |
... schlussendlich wieder in seine ursprüngliche Lage
gebracht werden. |
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Übungsende mit Nachbesprechung … |
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Das Wichtigste nach der
anstrengenden Arbeit ... |
... war zu allererst eine
ordentliche Stärkung. |
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Danach folgte die
Übungsnachbesprechung durch UAS Kdt. HBI Christian Lamminger. |
Das riesige Heer an Helfern ... |
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... folgt gespannt den
Ausführungen. |
Bei manchen sind die Anstrengungen
noch deutlich zu sehen. |
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Selbstverständlich sind auch die
Männer und Frauen ... |
... der beteiligten
Rettungsdienste mit dabei. |
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Die beiden Verantwortlichen des
Roten Kreuzes … |
... und der Johanniter geben ihre
Statements ab. |
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