04.04.2009 – UAS-Übung


Bericht:

 

 Der Kommandant des Unterabschnitts Groß-Enzersdorf lud zu einer gemeinsamen Übung mit der Annahme ...

 

„Brand einer Tiefgarage mit Evakuierung der darüber liegenden Wohneinheiten“

 

Das Szenario:

In einer von acht derzeit in unserem Gemeindegebiet befindlichen Tiefgaragen ist ein Brand ausgebrochen.

Eine Situation die durchaus jederzeit Realität werden kann.

Hauptgefahren dabei sind die Ausbreitung des Feuers auf umliegende Fahrzeuge und die Rauchentwicklung in den Objekten darüber – deswegen hat die Eindämmung des Brandes sowie die Evakuierung der in den darüber liegenden Wohneinheiten befindlichen Personen größte Priorität.

 

Insgesamt haben 75 Kameraden/innen von acht Feuerwehren mit 25 Fahrzeugen an der Übung teilgenommen.

Ziel dabei war, eine verbesserte Ortskenntnis zu erlangen, die Problematik einer großräumigen Evakuierung kennen zu lernen, sowie das Zusammenspiel mehrerer Hilfskräfte zu erproben.

 

Das kontinuierliche Erweitern unseres Wissen - im Rahmen solcher Übungen - und die analytische Aufarbeitung des Übungsherganges sind wichtige Bestandteile unserer Erfahrungen, die wir brauchen, um für solche - hoffentlich nie eintretende - Ereignisse gerüstet zu sein.

 

Teilnehmende Feuerwehren waren: FF Franzensdorf, FF Groß-Enzersdorf, FF Mühlleiten, FF Oberhausen,

FF Probstdorf, FF Schönau/D., FF Wittau, BTF Ardo Austria Frost

 

Weiters: FF Raasdorf mit Atemluftkompressor, Rotes Kreuz Groß-Enzersdorf

 

 

Text: HBI Christian Lamminger

 


Fotos:

„Ein PKW hat in einer Tiefgarage Feuer gefangen“.

 

Nach dem Eintreffen der Hilfskräfte verschafft sich der Einsatzleiter einen ersten Überblick.

Der erste Rettungstrupp marschiert in das Gebäude ein…

 

... und bringt einige betroffene Bewohner mittels Fluchtfilterhaube aus dem Objekt.

Keine Angst, das ist kein Schlumpf sondern ein bereits „Evakuierter“.

Inzwischen macht sich wieder ein Trupp auf die Suche ...

 

... und findet zwei Kinder auf einer Etage.

Kurze Verschnaufpause für unsere Statisten …

... bevor sie wieder im Rauch verschwinden.

BM Karl Mrak leitet den „Einsatz“.

Am Platz vor der Kirche finden sich …

... immer mehr Hilfskräfte ein.

Auch ein Team des Roten Kreuzes steht bereit,
um uns im Ernstfall helfen zu können.

Die Kameraden der Einsatzleitung.

 

Der Einsatzleiter erteilt neue Instruktionen.

Auch eine sehr wichtige Aufgabe „Schlauch nachgeben“.

Am Atemschutzsammelplatz tut sich einiges.

Flasche um Flasche wird geduldig wieder befüllt.

Während sich die einen ausruhen ...

... marschieren die nächsten …

... in das Objekt ein.

 

 

Schon bei guten Sichtverhältnissen

ist das Verlegen der Schlauchleitung,

unter Atemschutz, Schwerstarbeit.

Im Objekt ist die Sicht hingegen fast Null …

... und trotzdem muss man sich orientieren können.

Selbst nach einer Übung sind die Männer schwer geschafft.

Mit Hilfe des Druckbelüfters kann der Rauch aus dem Objekt geblasen und die Sicht so rascher verbessert werden.

Die Anzahl der Schlauchbuchten lässt die Größe des Objekts erkennen.

Kurze Lagebesprechung.

 

Wieder verlässt ein Trupp das Übungsobjekt.

 

 

UAS Kdt. Christian Lamminger begrüßt auch Bürgermeister Ing. Hubert Tomsic und Vizebürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec am Übungsgelände.

Die „Übungsnachbesprechung“.

Auch einige Stadtpolitiker hören interessiert zu.

Genauso wichtig wie die Übung ...

... sind die Verpflegung und die Gespräche danach.