09.07. - 12.07.2009 – Landestreffen der FF - Jugend in Echsenbach


Bericht:

 

Und wieder einmal war es soweit, 4.500 Jugendliche und ihre Betreuer haben ihre Zelte aufgeschlagen.

Diesmal in Echsenbach, Bezirk Zwettl, zum 37. Feuerwehrjugendlager 2009.

Wie letztes Jahr schon angekündigt konnte unsere starke Truppe heuer nichts mehr bremsen! Zu groß war die Schmach des Jahres 2008! Nach 31 Jahren Feuerwehrjugend der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Enzersdorf konnte die antretende Mannschaft das heiß begehrte Abzeichen mit nach Hause bringen!

Leider spielte das Wetter heuer nicht so toll mit wie letztes Jahr, aber dies tat dem Spaß keinen Abbruch.

 

Wir verbrachten 4 Tage mit viel Spaß und Abwechslung im Waldviertel!

 

 

Text: FM Engelbert Herney

 


Fotos:

Aufgrund der Wetterlage mussten wir nach der Anreise unser Gepäck auf Traktoren umladen und konnten nicht wie gewohnt mit dem Auto direkt zum Zeltplatz fahren. Dennoch konnten wir unser Heim adrett gestalten …

... das freut auch unsere Iris, welche heuer wieder mit von der Partie war!

 

 

Gemäß dem Spruch unseres Kommandanten „Viele Hände, schnelles Ende“ konnten wir nach kurzer Zeit unser Heim der folgenden 4 Tage beziehen.

Und auch die Dummheiten ließen nicht lange auf sich warten!

 

Beim Thema Dummheiten …

... sind unsere Jungs ja wahre Meister!

Kaum war der Zeltaufbau beendet, begann auch schon die „Pflicht“! Antreten zur offiziellen Eröffnung des 37. Feuerwehrjugendlagers.

Heuer durften wir sogar in der ersten Reihe antreten! Leider dürfte unser Fotograf – Helfer Bertl – in der Früh nicht alles mitgenommen haben, deswegen müssen wir uns mit Fotos ohne starken Zoom begnügen.

Die erste Nacht im „kalten“ Waldviertel ist geschafft und schon stehen wir bereit für den Bewerb!

Wie immer beginnt der Bewerb mit einer Begutachtung der Bahn und dem „Zusammenräumen“ der Gerätschaft.

Da ist er schon, der Pfiff für den Start.

 

Schnell den Wassergraben, den Tunnel und die Bank gemeistert …

 

... und schon geht es weiter zur Kübelspritze.

... noch schnell ein paar Knoten richtig gemacht und ein paar Geräte richtig zugeteilt …

... und schon ist der Spuk vorbei! 86 Sekunden und ein paar Fehlerpunkte, dass sieht verdammt gut aus!

Abtreten zum Staffellauf.

 

Wir können es schaffen! Knapp hundert Sekunden trennen uns noch vom ersehnten Abzeichen.

Wann geht es ...

... endlich los?!

Da der Knall, jetzt noch mal kurz „Gas geben“ und dann haben wir es geschafft! Es geht sich aus!

Nach so viel Anstrengung haben wir uns das Eis verdient. Aber haben wir es wirklich geschafft?

Wie auch immer, jetzt benötigen wir mal ´ne Stärkung.

Wir haben die zweite Nacht heil überstanden und auch der Wettergott hat Mitleid mit uns. Bei strahlend schönem Wetter machen wir uns auf den Weg, um die Erlebnistour zu absolvieren.

Beim Dosen werfen …

... und „Gruppenschilauf“ können wir die ersten Punkte ergattern.

Verdammt ist das kompliziert!

Aber auch diese Übung konnten wir tadellos meistern.

Letztes Jahr noch unsere Schlafsackmonster …

... holen sie heuer ein paar Punkte mit dem Sackhüpfen.

Aber nun endlich ist es soweit …

 

... wir nähern uns dem Highlight der Erlebnistour! Endlich wird Bertl für seine Untaten, wie zum Beispiel die Schimpfkassa büßen!

Aber wie kommen wir trotzdem an die 10 Punkte ran? Damit wir die bekommen, muss er nämlich trocken bleiben.

Gott sei Dank sind Iris und Barbara auf unserer Seite: Wir machen einfach die Aufgabe fertig und schmeißen ihn dann ins Wasser! 8-)

Na Bertl, wie gefallen Dir die 16°C Wassertemperatur? Das ist die Rache für die „Schimpfkassa“!

Kurz vor dem Ende musste uns der Wettergott wieder zeigen, dass er der stärkere ist und wir marschierten die letzten Meter wieder mal, im, uns schon bekanntem, Regen.

Leider trumpften wir heuer nicht nur mit dem bestandenem Leistungsabzeichen auf. Wir waren auch die einzigen, die den Rettungshubschrauber Christopherus 2 benötigten. Unser Michi hatte nach einem unglücklichen Fall Schmerzen in der Wirbelsäule und dem Genick. Um kein Risiko einzugehen wurde er zur Kontrolle mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus St. Pölten geflogen. Gott sei Dank stellte sich heraus, dass alles in Ordnung war und er konnte am Montag das Krankenhaus wieder verlassen.

Nachdem wir uns vom Schock erholt hatten, war das Lager auch schon wieder vorbei und es hieß am Sonntag Morgen antreten zum offiziellen Lagerende.

Nachdem wir wieder wohlbehalten zu Hause angekommen waren – wir haben unserem Kommandanten auch etwas Schlamm mitgebracht - …

... warteten wir gespannt auf das ersehnte …

... Abzeichen!

Stilvoll brachte Bertl die Abzeichen auf einem Silberteller.

Wir haben es geschafft! Nach 31 Jahren Feuerwehrjugend in Groß-Enzersdorf waren wir die ersten die das Abzeichen heimgeholt haben!

Ganz stolz gratulierte uns unser Kommandant zu diesem Erfolg!

Nachdem Überreichen und …

Christoph Dank

Christoph Herney

Sangtawan Pannengphet

... dem dazu gehörendem Shake hands …

War auch dieses Jugendlager wieder einmal zu schnell zu Ende!

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr in Langenlois!