"Wissen ist Macht
Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen ist keine schöne Sache.

Aber zum Glück gibt es ein paar beherzte Männer und Frauen die es sich zur Aufgabe gemacht haben,
verunfallte Mitmenschen in gebotener Zeit aus ihrer Notlage zu befreien.
Um das schnell und professionell zu gewährleisten, ist erhebliches Wissen gefragt.

Die heutige Fahrzeugtechnik bietet viel Sicherheit für die Insassen, wenn es jedoch einmal zu einem Unfall kommt,
stellt diese Technik die Retter, aber auch die Verunfallten vor Probleme und Gefahren.

Die Rettungskräfte müssen wissen, wo sich Airbags, Batterien, Tanks (evtl. Gas), elektrische Leitungen, Druckzylinder usw. befinden.
Besonders wichtig sind auch konkrete Informationen über Karosserieversteifungen, um eine Rettungsschere effektiv einsetzen zu können.
Bei immer mehr Modellen mit Hybridtechnologie müssen die zusätzlichen Batterien sowie die im Fahrzeug verlaufenden Stromleitungen
(650 V Hochspannung) bekannt sein und berücksichtigt werden.

An zwei Tagen wurden etwaige Gefahren aufgezeigt und effektive Bergetechniken gelehrt.

1. Teil Trockentraining

Das Thema ist klar.

LM Thomas Hamr ... ... vermittelt den Kameraden/Innen ...

... in einer anschaulichen Form ... ... die heutige Thematik.
2. Teil - Heut wird's ernst.

Mannschaft und Übungsobjekt stehen bereit. In den sogenannten "Rettungskarten" wird nach
Gefahrenquellen gesucht.

Die Seitenscheibe wird "abgetaped", ... ... das "Unfallopfer" mit einer Decke geschützt.

Ein kleiner Schlag mit entsprechendem Werkzeug ... ... und schon lässt sich eine "Bröselscheibe" im
Ganzen entfernen.

Zeitgleich wird das Fahrzeug spannungsfrei
gemacht, ...
... mit Holz unterbaut ...

... und die Reifen auf schnellstem Weg "entlüftet". Alex macht den Betreuer des
Verunfallten.
 

 Der Spreitzer wird angesetzt ... ... und arbeitet sich vor. 

 "Knack" - die rückwärtige Tür ist offen. Nächste Instruktionen und Erklärungen. 

Die Fahrertür wird geöffnet. Der B-Säule geht's mit der
hydraulischen Schere an den Kragen.
.
 

"Das muss ich genau sehen!" Im Nu ist eine Rettungsöffnung für den
Notarzt geschaffen.
 

Auf der Beifahrerseite ... ... werden weitere Techniken ausprobiert.

Das Interesse ist groß. "Faszination Technik", auch bei
den weiblichen Mitgliedern.
 

 

 

Guggi arbeitet gerne mit dem Rettungszylinder. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. 

Als Letztes wird ... ... das Entfernen von Kotflügeln gelehrt. 
   
 Nach ein paar speziellen Entlastungsschnitten, ... ... lässt sich mit dem Rettungszylinder ... 
   
... der Motorraum ... ... nach vorne drücken.

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Freiwillige Feuerwehr Groß-Enzersdorf