Einsatz 017 – Gasgebrechen / Hans Kudlich Ring


 

Datum:

04.02.2010

Mannschaft:

8 Mann

Uhrzeit:

13:55 Uhr bis 22:20 Uhr

Fahrzeuge:

RLF-A 2000, MTF, KDTF

 


Bericht:

   

„Höchste Explosionsgefahr“

 

Bei Bohrarbeiten haben die Arbeiter eines Bauunternehmens

mit ihrem Tiefenbohrgerät genau ins Schwarze getroffen.

 

Nach ungefähr eineinhalb Metern hat die Krone des Bohrgerätes ein Gashauptrohr beschädigt. 

Da höchste Explosionsgefahr bestand, wurde die Gasaustrittsstelle sofort großräumig abgesperrt.

 

Nach einer ersten Erkundung durch den Einsatzleiter wurde umgehend ein Brandschutz aufgebaut

und Gaskonzentrationsmessungen durchgeführt.

 

Nach dem Eintreffen der Mitarbeiter des Energieversorgungsunternehmen  „Wien Gas“

wurden weitere Messungen vorgenommen und schadensbegrenzende Maßnahmen getroffen.

 

Um bei einer eventuellen Entzündung des Gases rasch eingreifen zu können,

musste über die gesamte Dauer der Reparatur, der Brandschutz aufrecht gehalten werden.

 

Nach Einbruch der Dunkelheit wurde die Baustelle von uns ausgeleuchtet,

was zu einer rascheren Behebung des Schadens beitrug.

 

Trotzdem dauerte es 8 Stunden und 25 Minuten bis die Leckage geschlossen war.

 

 Text: HBI Christian Lamminger

 


Fotos:

Dieses Tiefenbohrgerät ...

... verursachte den Schaden.

Da höchste Explosionsgefahr bestand, ...

 

… mussten als erste Maßnahmen,

drei Zufahrtsmöglichkeiten gesperrt werden.

Von der Rutzendorferstraße kommend, ...

... von der Maisgasse …

... und von der Bundesstraße B3.

 

Sofort nach ihrem Eintreffen nahmen die Männer

vom Gaswerk weitere Messungen vor.

Ein Heer an Mitarbeitern des Energieversorgungsunternehmens ...

... und der Feuerwehr bemühten sich,

weitere Schäden hintan zuhalten.

Mit schwerem Gerät ...

 

... musste vor und nach der Gasaustrittsstelle

die Fahrbahn geöffnet werden.

Im Bild die freigelegten Gasleitungen.

Da die Reparaturarbeiten ...

... bis in die Nachtstunden andauerten, ...

... musste die Baustelle von uns ausgeleuchtet werden.

Nachdem die Gasleitung an zwei Stellen

angebohrt wurde, ...

... konnten so genannte „Blasen“

in das Rohr eingebracht werden ...

... und die dazwischen liegende Leckstelle ...

... nach 8 Stunden und 25 Minuten abgedichtet werden.